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Hühner, Hanf und "Hasen" (Kaninchen)



Faktensammlung zum Projekt "Hühner-Hasen-Hanf" (HHH)

Das Projekt "Hühner-Hasen-Hanf" kombiniert die Haltung von Hühnern und Kaninchen (Hasen im Titel, aber korrekt Kaninchen) mit dem Anbau von Hanf, um eine nachhaltige und symbiotische Kleintierhaltung zu fördern. Hierbei spielen Tierwohl, rechtliche Rahmenbedingungen und die Nutzung von Hanf als wertvolle Ressource eine zentrale Rolle. Im Folgenden werden die wesentlichen Aspekte zusammengefasst, die bei der Umsetzung eines solchen Projekts zu beachten sind:

1. Hühnerhaltung

Tierschutzrechtliche Aspekte

  • Nutztierverordnung: Diese regelt die Mindestanforderungen an die Haltungsbedingungen von Hühnern. Es gilt, das Optimum an Lebensqualität anzustreben, über die gesetzlichen Vorgaben hinaus.
  • Anmeldung: Hühner müssen beim Veterinäramt und bei der Tierseuchenkasse gemeldet werden.
  • Impfungen: Alle drei Monate müssen die Hühner geimpft werden, um Krankheiten wie die Vogelgrippe zu verhindern. Eine Freilandhaltung kann regionalen Einschränkungen unterliegen (Geflügelpest-Verordnung).

Platz- und Haltungsbedingungen

  • Hühnergehege: Für eine artgerechte Haltung ist ein großzügiger Freilauf mit ausreichender Fläche essenziell.
  • Nachbarschaftliche Rücksichtnahme: Ein friedliches Zusammenleben erfordert die Einhaltung baurechtlicher Vorschriften (z.B. Baugenehmigungen für Hühnerställe) und die Begrenzung der Hühneranzahl, um Konflikte mit Nachbarn zu vermeiden.

Ernährung

  • Futter: Hühner fressen eine Mischung aus Körnern (Weizen, Hafer, Mais), frischem Grünfutter, Obst und Gemüse sowie Insekten und kleinen Käfern. Hanf kann ebenfalls als Futtermittel dienen und bietet wertvolle Nährstoffe wie Omega-Fettsäuren und Proteine.
  • Ergänzungsfutter: Kalk und Muschelkalk zur Kalziumversorgung, um die Bildung starker Eierschalen zu unterstützen.

2. Kaninchenhaltung

Grundlagen der Kaninchenhaltung

  • Rückzugsmöglichkeiten: Kaninchen brauchen Rückzugsorte und reichlich Heu, sowohl als Futter als auch als Schlafmaterial.
  • Vergesellschaftung mit Hühnern: Unter bestimmten Voraussetzungen können Kaninchen und Hühner zusammen gehalten werden. Eine frühe Bekanntmachung und ausreichend Platz zur Vermeidung von Stress sind dabei entscheidend. Kaninchen brauchen eigene Futter- und Schlafbereiche, um Futterkontamination zu vermeiden.
  • Futter: Hanfblätter können als Ergänzung zum Heu und zu frischem Futter (z.B. Gras, Gemüse) gefüttert werden. Hanf ist für Kaninchen nicht giftig und kann als Nahrungsquelle und Einstreu verwendet werden.

3. Hanf als Futter und Ressource

Einsatz von Hanf

  • Futterzusatz: Hanf ist nährstoffreich und eignet sich sowohl für Hühner als auch für Kaninchen als Futterergänzung. Er enthält wertvolle Fettsäuren, Proteine, Vitamine und Mineralstoffe, die zur Gesundheit der Tiere beitragen.
  • Nutzhanf: Der Anbau von Nutzhanf ist in Bayern streng reguliert und nur auf landwirtschaftlichen Flächen erlaubt. Nutzhanf kann jedoch als nachhaltige Ressource zur Fütterung und als Einstreu verwendet werden.

Rechtliche Rahmenbedingungen in Bayern

  • Cannabis-Gesetzgebung: Während die Cannabis-Legalisierung auf Bundesebene voranschreitet, plant Bayern eine restriktive Auslegung des Gesetzes, insbesondere in Bezug auf den privaten und gemeinschaftlichen Anbau. Für Projekte wie "Hühner-Hasen-Hanf" muss der Anbau von Hanf genau geprüft werden, insbesondere im Hinblick auf legale Nutzhanfsorten.

4. Zusammenleben von Hühnern und Kaninchen

Vorteile

  • Platzersparnis: Durch die gemeinsame Haltung von Hühnern und Kaninchen kann der verfügbare Platz effizienter genutzt werden, wenn ausreichend Rückzugs- und Freiraum für beide Arten gewährleistet ist.
  • Nachhaltigkeit: Hanf als gemeinsames Futtermittel bietet eine umweltfreundliche, leicht anzubauende Ressource für beide Tierarten. Zudem können Küchenabfälle wie Obst und Gemüse zur Fütterung beitragen.

Herausforderungen

  • Verhalten: Hühner können anfangs aggressiv gegenüber den schnellen Bewegungen von Kaninchen reagieren. Es ist wichtig, die Tiere langsam aneinander zu gewöhnen und Übergriffe zu vermeiden, insbesondere bei Jungtieren.
  • Rückzugsbereiche: Hühner benötigen Sitzstangen, während Kaninchen geschützte Höhlen oder Heubetten brauchen. Getrennte Futterplätze verhindern, dass Kaninchen das Hühnerfutter verunreinigen.

Fazit

Das Projekt "Hühner-Hasen-Hanf" bietet eine nachhaltige Möglichkeit, verschiedene Tierarten zu halten und den Hanf als ressourcenschonende Futtermittelquelle einzusetzen. Durch sorgfältige Planung der Haltungsbedingungen und der rechtlichen Vorgaben lässt sich ein harmonisches Miteinander von Hühnern, Kaninchen und Hanf schaffen, das nicht nur den Tieren zugutekommt, sondern auch zur Schonung von Ressourcen beiträgt.





Faktensammlung zum Projekt "Hühner-Hasen-Hanf", wobei klar ist, dass es sich um Kaninchen handelt, aber HHH ist halt geschmeidiger. 

Hühner - Haltung

Wenn Sie davon träumen, Hühner im eigenen Garten zu halten, sollten Sie bei der Hühnerhaltung im Wohngebiet einiges beachten. Dies bezieht sich jedoch nicht nur darauf, potenziellem Ärger mit den Nachbarn vorzubeugen. Auch das Tierschutzrecht spielt hier eine entscheidende Rolle. 

Hier sind einige wichtige Punkte, die Sie bei der Hühnerhaltung in Wohngebieten, speziell in Bayern und insbesondere in der Stadt Augsburg, beachten sollten: 

Tierschutzrechtliche Aspekte: 

Das Tierschutzrecht ist einer der wesentlichen Aspekte, die es bei der Haltung von Hühnern im Wohngebiet einzuhalten gilt. Schließlich sollte es Ihren Hennen rundum gutgehen. 

Die Nutztiertierhaltungsverordnung regelt die Mindestanforderungen für die Haltungsbedingungen von Hühnern. Beachten Sie jedoch, dass diese Mindestanforderungen oft gering sind und eine artgerechte Lebensweise kaum gewährleisten. 

Als privater Hühnerhalter können Sie sich an der Verordnung orientieren, sollten aber zusätzlich das Optimum an Lebensqualität für Ihre Hühner anstreben. 

Anmeldung der Hennen beim Veterinäramt: 

Sobald Sie Hühner gekauft haben, müssen Sie jedes einzelne Huhn beim zuständigen Veterinäramt anmelden. 

Ebenso müssen Sie eine Meldung an die Tierseuchenkasse abgeben. Dies ist wichtig, damit die Behörden eine Übersicht über die Geflügelhaltung haben. 

Bei Ausbrüchen von Krankheiten wie der Vogelgrippe können die Behörden direkt mit Ihnen in Kontakt treten, um Ihre Hühner zu schützen. 

Impfungen und Ausnahmegenehmigungen: 

Impfen Sie Ihre Hühner alle drei Monate, um bestimmte Krankheiten zu verhindern. 

Prüfen Sie, ob es für Ihre Region eine Ausnahmegenehmigung für die Freilandhaltung gibt. Andernfalls könnten Ihre Hühner im Rahmen der Geflügelpest-Verordnung zeitweise einer Stallpflicht unterliegen. 

Baugenehmigung und Nachbarschaftsregeln: 

Beachten Sie die baurechtlichen Vorschriften bezüglich der Hühnerhaltung im Wohngebiet. Dies kann auch eine Baugenehmigung für feste Hühnerställe umfassen. 

Informieren Sie sich über lokale Richtwerte für die Anzahl der gehaltenen Hühner. Urteile wie vom Verwaltungsgerichtshof Bayern nutzen Richtwerte von 20 Stück Geflügel. 

Halten Sie sich an das Gebot der Rücksichtnahme gegenüber Ihren Nachbarn. 

Größe der Hühnerherde: 

Da Hühner als Kleintiere gelten, dürfen Sie diese generell auch in einem Wohngebiet halten. 

Im Streitfall entscheidet der Richter, ob die Größe Ihrer Hühnerherde im Rahmen des Möglichen liegt oder nicht. Fünf Hennen stellen sicherlich kein Problem dar, aber bei größeren Herden wird individuell entschieden. 

Bitte beachten Sie, dass dies allgemeine Informationen sind, und es ratsam ist, sich bei spezifischen Fragen zur Hühnerhaltung im Wohngebiet an die zuständigen Behörden oder Experten zu wenden65 67 68 69. 

Quelle(n) 












 

Bei der Ernährung von Hühnern gibt es einiges zu beachten, damit sie gesund und vital bleiben. Ein ausgewogenes Futter ist wichtig. Welche Nahrung ist für Hühner geeignet? Hier ist eine Liste von Lebensmitteln, die Hühner fressen dürfen: 

Körner (z. B. Mais, Hirse, Weizen und Hafer) 
Grünes Futter, wie frisches Gras, Blätter, Kräuter und Wurzeln 
Gemischtes Futter, das in Geflügelställen erhältlich ist 
Früchte und Gemüse, wie Äpfel, Tomaten, Karotten und Gurken 
Insekten, kleine Käfer, Würmer und Schnecken 
Kalk und Muschelkalk, um eine ausreichende Versorgung mit Kalzium zu garantieren. 

Hühner freuen sich auch über Küchenabfälle, die "schnabelgerecht" kleingeschnitten oder geraspelt gefüttert werden können. Dazu gehören unter anderem Äpfel, Birnen, Bananen, Beeren, Weintrauben, Gurken, Tomaten, Karotten, Zwiebeln, Kürbis, Rote Beete, Salat, Karottengrün und Blumenkohlstrunk. Beachte jedoch, dass Hühner Allesfresser sind und nicht zu viel von einem Lebensmittel gefüttert werden sollten. Verdorbenes oder schimmliges Futter sollte vermieden werden. Avocados sind für Hühner giftig, Zitrusfrüchte können schaden, und stark gewürzte Speisen sollten nicht verfüttert werden. Bestimmte Fleischprodukte können bei Hühnern zu Verdauungsproblemen und Verhaltensstörungen führen. 

Hanf ist ein interessantes Futtermittel für Hühner. Es ist sehr nährstoffreich und liefert neben wertvollen Omega-Fettsäuren, Vitaminen und Mineralstoffen auch viel Eiweiß, das Legehennen wiederum für die Eibildung benötigen. Hanf kann als Pellets oder in anderen Formen verfüttert werden und bietet eine zusätzliche Proteinquelle für deine gefiederten Freunde. 

Bitte beachte, dass die Nährstoffe, die Hühner benötigen, in gutem Legefutter enthalten sein sollten. Dazu gehören Rohprotein, Lysin, Methionin und Calcium. Neben Körnerfutter und Legemehl können auch Regenwürmer und Essensreste in den Futterspender gegeben werden. Achte darauf, keine Speisereste wie Joghurt oder rohes oder zubereitetes Fleisch an Hühner zu geben, da diese abführend wirken können. Gemüse und Obst sollten täglich auf dem Speiseplan stehen. Besonders empfehlenswert sind Karotten, Gurken, Äpfel oder Salat. Sie sind reich an Vitaminen und Mineralstoffen und können dazu beitragen, dass deine Hühner gesund bleiben! 🐔🌿🍎 

Hühner und "Hasen" (Kaninchen) 
Kaninchen und Hühner können unter bestimmten Bedingungen durchaus zusammengehalten werden, wenn einige wichtige Aspekte berücksichtigt werden. Hier sind einige Punkte, die Sie beachten sollten: Frühe Bekanntschaft: Die Erfolgschancen sind höher, wenn Sie Kaninchen und Hühner bereits in jungen Jahren miteinander bekannt machen. Wenn sie gemeinsam aufwachsen, kennen sie ein Leben ohne den anderen nicht wirklich. Beginnen Sie damit, sie auf verschiedenen Seiten eines Zauns oder in verschiedenen Bereichen eines Auslaufs zu halten, damit sie sich aneinander gewöhnen können. Großzügiger Raum: Platz ist entscheidend. Halten Sie die Tiere in einem sehr großen Gehege zusammen, damit sich niemand durch die andere Art bedroht fühlt. Verkleinern Sie das Gehege allmählich, bis sie sich alle in dem Auslauf zuhause fühlen, in dem Sie sie dauerhaft halten möchten. Pickverhalten: Einige Hühner könnten versuchen, die Kaninchen zu picken, während sie sich an die schnellen Bewegungen gewöhnen. Ein ausgewachsenes Kaninchen wird das nicht verletzen, und der Stress wird nach ein paar Tagen nachlassen. Aber lassen Sie niemals ein Kaninchenbaby in eine Herde erwachsener Hühner, da diese viel verwundbarer sind. 

Rückzugsmöglichkeiten: Beide Tierarten profitieren davon, einen Ort zu haben, an den sie sich zurückziehen können. Sowohl Hühner als auch Kaninchen sind nervös und empfindlich. Geben Sie ihnen separate Bereiche, in die sie sich zurückziehen können, wenn es ihnen zu viel wird. 

Futter und Schlafplätze: Hühner benötigen Sitzstangen, auf denen sie nachts schlafen können, und Kaninchen brauchen reichlich Heu im Stall, sowohl zum Fressen als auch um sich darauf zusammenzurollen. Halten Sie das Heu von den Hühnern fern, um Kontamination zu vermeiden

Wichtig: Überwachen Sie die Tiere sorgfältig, um sicherzustellen, dass sie sich gut vertragen. Wenn es Anzeichen von Aggression oder Stress gibt, sollten Sie die Tiere trennen. 🐔🐇 

"Hasen" (Kaninchen) 
Hanfblätter sind für Kaninchen nicht giftig und können in der Regel verfüttert werden. Da Kaninchen bereits Hanfsamen fressen dürfen und es sogar Nagermatten und Einstreu aus Hanf gibt, ist es wahrscheinlich, dass sie auch die Pflanze bzw. die Blätter davon fressen können, Wenn Sie also Hanfblätter aus Ihrem Biohanftee anbieten möchten, sollten Ihre Kaninchen diese ohne Probleme genießen können. Beachten Sie jedoch, dass die Geschmacksvorlieben individuell variieren können. Vielleicht werden Ihre Kaninchen die Hanfblätter zwar fressen, aber sie mögen sie möglicherweise nicht besonders. Es ist immer ratsam, neue Lebensmittel in kleinen Mengen einzuführen und die Reaktion Ihrer Tiere zu beobachten. 🐇🌿 

Wildkaninchen und Hauskaninchen unterscheiden sich in mehreren Aspekten. Hier sind einige wichtige Unterschiede: Größe: Wildkaninchen erreichen eine Körperlänge von etwa 40 bis 50 cm und wiegen zwischen 1,2 und 2 kg. Hauskaninchen können in der Größe stark variieren. Die größte und schwerste Kaninchenrasse, der Deutsche Riese, wiegt bis zu 8 kg und kann bis zu 72 cm groß werden. Dagegen wiegen Farbenzwerge nur 1,1 bis 1,5 kg und ähneln mit ihrer Größe von 20 bis 40 cm eher ihren wilden Verwandten. Ohren: Wildkaninchen haben immer aufrecht stehende Ohren, die zwischen 6 und 8 cm lang sind. Bei domestizierten Kaninchenrassen ist die Ohren-Vielfalt größer. Es gibt Kaninchen mit normalen Stehohren, aber auch Schlappohren. Die längsten Ohren haben Deutsche Riesen mit mindestens 17 cm, während Farbenzwerge noch kleinere Ohren als Wildkaninchen haben, mit 5 bis 6 cm. Fellfarbe: Wildkaninchen haben eine natürliche Tarnfarbe, meist braun bis gräulich. Hauskaninchen werden in vielen Fellfarben gezüchtet, darunter braun, rot, weiß, schwarz und gefleckt. Verhalten: Wildkaninchen meiden die Nähe des Menschen und sind vorsichtig. Hauskaninchen können enge Bindungen mit ihren Haltern eingehen und sind an das Leben in menschlicher Obhut gewöhnt. Interessanterweise haben Forscher herausgefunden, dass der Unterschied zwischen wilden und zahmen Kaninchen nicht in den Genen liegt, sondern in der Regulierung ihrer Gene. Beide tragen mehrheitlich dieselben Gene in sich. 🐇🏡 

Besondere Situation in Bayern
Auch wenn die Ampelkoalition die Cannabis-Legalisierung vorantreibt, plant Bayern, es Kiffern weiterhin so schwer wie möglich zu machen. Die Staatsregierung beabsichtigt, das Cannabis-Gesetz restriktiv anzuwenden. Hier sind einige wichtige Aspekte der aktuellen rechtlichen Situation zum Hanfanbau in Bayern: 

Anbau von Nutzhanf: Landwirte dürfen Nutzhanf anbauen, jedoch ist der Anbau streng auf landwirtschaftliche Flächen beschränkt. Andere Unternehmen (z. B. Forstwirtschaft, Garten- und Weinbau) sowie Privatpersonen, die Landwirtschaft nicht beruflich oder selbstständig ausüben, dürfen keinen Nutzhanf anbauen. Der Anbau im Gewächshaus, unter Dach oder als Zierpflanze ist strengstens verboten. 

Cannabis-Clubs: Wenn jemand im Freistaat einen Cannabis-Club eröffnen möchte, muss er mit regem Besuch bayerischer Beamter rechnen. Das Gesundheitsministerium Bayerns bereitet eine zentrale Kontrolleinheit vor, die sich ausschließlich um diese Clubs kümmern soll. Die Aufgabe dieser Spezial-Kontrolleure besteht darin, die Voraussetzungen genau zu prüfen, bevor ein solcher Club eröffnet wird. Ziel ist es, das Gesetz "so streng wie möglich" auszulegen, wenn eine Erlaubnis erteilt werden soll. Die Kontrolleure überprüfen die Zuverlässigkeit der Clubbetreiber, die Gesundheits- und Jugendschutzkonzepte sowie die Qualifikation der Präventionsbeauftragten der Clubs. Sie achten auch darauf, dass die Dokumentationspflichten beim Anbau und der Abgabe von Cannabis eingehalten werden. 

THC-Gehalt und Schadstoffe: Die Kontrolleure nehmen Proben der Cannabispflanzen und der angebotenen Cannabisprodukte. Diese Proben werden auf unzulässig hohe Schadstoff- und THC-Gehalte hin überprüft. Beim Kiffen soll es also bürokratisch zugehen. Bayern setzt auf einen strengen Vollzug und betont, dass das Thema Entbürokratisierung im Zusammenhang mit Cannabis hier keine Rolle spielt. Bitte beachte, dass dies eine Zusammenfassung der aktuellen Situation ist und sich die rechtlichen Bestimmungen ändern können. 

Quellen:

Cannabis-Legalisierung: Welche Details noch immer offen sind. Nach der Verabschiedung des Cannabis-Gesetzes wird sich in Bayern einiges ändern. Hier sind die wichtigsten Punkte: 

Besitz und Konsum: Volljährige dürfen ab dem 1. April im öffentlichen Raum bis zu 25 Gramm Cannabis zum Eigenkonsum besitzen. In der privaten Wohnung dürfen bis zu 50 Gramm aufbewahrt werden. 

Privater Eigenanbau ist erlaubt: Bis zu drei weiblich blühende Pflanzen dürfen zu Hause angebaut werden

Cannabis-Clubs: Clubs mit bis zu 500 Mitgliedern dürfen die Droge gemeinschaftlich anbauen. Das Gesundheitsministerium Bayerns wird eine zentrale Kontrolleinheit einrichten, um die Clubs zu überwachen. Die Kontrolleure prüfen die Zuverlässigkeit der Clubbetreiber, die Gesundheits- und Jugendschutzkonzepte sowie die Qualifikation der Präventionsbeauftragten der Clubs. 

Kontrollen und Dokumentation: Die Kontrolleure überprüfen regelmäßig die Räumlichkeiten der Clubs. Sie nehmen Proben der Cannabispflanzen und der angebotenen Cannabisprodukte, um Schadstoff- und THC-Gehalte zu überprüfen. Die gesetzlichen Dokumentationspflichten beim Anbau und der Abgabe von Cannabis müssen eingehalten werden. Bayern setzt auf einen strengen Vollzug, um den Anbau und Konsum von Cannabis zu regulieren. Bitte beachten Sie, dass sich die rechtlichen Bestimmungen ändern können

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